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Das Forschungsprojekt MoDaS

Wir schaffen eine innovative Grundlage, um Mobilitätsdaten in der Mobilitätsplanung gezielt als Mobility Data Story zu nutzen. Dafür kombinieren wir interaktive Visualisierung und digitales Storytelling in einer Mobility Data Story Suite.

Problemstellung

Im Fokus steht die Heterogenität der Datenzugriffe. Sie umfasst unterschiedliche Datenquellen, Formate und Strukturen, die im Rahmen des Projekts analysiert werden.

Eine bürgerorientierte Mobilitätsplanung erfordert, dass alle Stakeholder eingebunden sind — politische Entscheidungsträger, Mobilitätsplaner, der öffentliche Verkehr, Mobilitätsberater, Bürgerinnen und Bürger sowie wissenschaftliche Einrichtungen. Grundlage für ihre Entscheidungen sind Daten zur vergangenen, aktuellen und zukünftigen Entwicklung der Mobilität.

Derzeit fehlen ganzheitliche Konzepte für eine problemorientierte Nutzung von Daten. Das liegt an der mangelnden Zugänglichkeit und dem Aufbereitungsgrad der Daten sowie an der unzureichenden Organisation des Datenaustausches.

Halbkreis mit den Stakeholdern der Mobilitätsplanung: kommunale Mobilitätsplaner, Bürgerinitiativen und Interessensverbände, politische Entscheidungsträger, öffentliche und private Mobilitätsanbieter sowie freie Mobilitätsgutachter. Jede Gruppe hat eine eigene Verbindung zu einzelnen, untereinander unverbundenen Datenpunkten des Mobility Data Lake.
Heute: separierte Datenzugänge
Dieselben Stakeholder, doch die Datenpunkte des Mobility Data Lake sind nun zu einem Netz verbunden. Ein umschließender Ring bildet den gemeinsamen Zugang über Mobility Data Stories.
Ziel: gemeinsamer Zugang über Mobility Data Stories

Was sind Mobility Data Stories?

Mobilitätsdatenerhebungen führen zu großen Datenmengen, während die menschliche Informationsaufnahme auf Zusammenhänge fokussiert. Data Stories schließen diese Lücke. Ihr Ursprung liegt im Datenjournalismus, und sie gewinnen für zahlreiche Branchen an Wert, etwa die Automobilindustrie und die Telekommunikation.

Eine Mobility Data Story verbindet drei Komponenten:

Drei sich überschneidende Kreise mit den Beschriftungen Daten, Visualisierung und Story. Ihre gemeinsame Schnittmenge in der Mitte ist als Data Storytelling bezeichnet.
Illustration verschiedener Zielgruppen rund um eine Tafel mit der Aufschrift Mobility Data Stories: Mobilitätsplaner, politische Entscheidungsträger, Mobilitätsberater, Bürgerinitiativen sowie Verkehrsbetriebe und Mobilitätsdienstleister.
Die Zielgruppen von Mobility Data Stories

Projektziele

Das Ziel besteht darin, ein gemeinsames Verständnis für Mobilitätsdaten zu schaffen, das alle Zielgruppen einschließt. Dabei geht es nicht nur um Konsistenz in der Interpretation der Daten, sondern auch um eine umfassende und kollaborative Sichtweise auf die komplexen Aspekte der Mobilität — unterstützt durch eine klare und zugängliche Darstellung in Grafiken.

Methode

Typische Szenarien beschreiben die Rollen und Handlungsfelder der Stakeholder. Empirische Analysen extrahieren daraus die entscheidungsrelevanten Anforderungen an die Datenzugänge.

Auf dieser Basis soll herausgefunden werden, inwieweit sich aus den Handlungsfeldern der Stakeholder gemeinsame Anforderungen an Datenzugänge und datenbasierte Anwendungen ableiten lassen. Typische Datenverknüpfungen, Auswertungen und intuitive Visualisierungen werden exemplarisch zu leicht zugänglichen Mobility Data Stories aufbereitet. In ihnen verbinden sich die langjährigen Erfahrungen der Stakeholder mit innovativen Möglichkeiten der Datenvisualisierung.

Die entstehenden Mobility Data Stories werden als Vorlagen für weitere Auswertungen in einem Katalog beschrieben. Die fertigen Vorlagen stehen in der MoDaS Suite bereit.

Konsortium und Förderung

Die Mobility Data Story Suite ist eine gemeinsame Entwicklung der TU Ilmenau, Institut für Medientechnik, und der Fluxguide Ausstellungssysteme GmbH, Wien. Gefördert wird das Projekt durch die VDI/VDE Innovation + Technik GmbH. Wer im Einzelnen dahintersteht, zeigt die Teamseite.

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